Geschichte

Übersicht

#Auflistung Vorstände und Kuraten

#Geschichte-von-1953-1957

#Geschichte-von-1957-2013

#Geschichte-von-2014-2018


Geschichte von 1953 – 1957

1-gruender

Am 01.01.1953 wurde der Stamm St. Veit, Ellwangen beim Bundesamt in Düsseldorf angemeldet. Stammesgründer war Hariolf Raible, damals 18 Jahre alt. Als Stammeskuratkonnte er den Comboni – Missionar Pater Anton Fichtner, der war 37 Jahre alt, gewinnen. Die erste Versprechensfeier am 23.04.1953 gilt als Gründungstag des Stammes. Die ersten Anwärter waren Gerhard Heusel, Helmut Lamprecht, Wolfgang Liegle und Albrecht Göhring aus der Sippe Löwe.

Die Anerkennung als 3. katholische Jugendorganisation, neben ND und St. Michael war die schwerste Aufgabe. Eine „uniformierte“ Jugendgruppe könnte als Störenfriede wirken und anfangs ohne geistlichen Führer konnte man keinen Platz im Jeningenheim bekommen. So richtete man sich an der Schönenbergstrasse das Gartenhaus der Eltern Raible als Heim ein mit Kerzenlicht beleuchtet.

Es dauerte fast 2 Jahre, bis die Pfadfinder das religiöse Leben in Ellwangen mitgestalten durften. Aber es kamen immer mehr Jungen und es wurde die Sippe Fuchs als neue Gruppe gegründet.

Die Pfadfinder brauchten aber auch Geld für Banner, Aushängekasten und Wimpel und so wurden Streichholzetiketten als Bausteine und Linolschnitte verkauft und Arbeitseinsätze gemacht. Doch die Pfadfinder hatten Gönner. So wurde der Aushängekasten (heute noch beim Haus Raible, Am Marktplatz, zu sehen) von Reinhold Schnepf , der Wimpel „Löwe“ von Architekt Wolfgang Rothmaier, der Wimpel „Fuchs“ von Erich Pörner und der Wimpel „Elch“ von Heinz Knödler, entworfen

Um in der Öffentlichkeit bekannter zu werden zeigten sich die Pfadfinder so oft es ging mit Banner und Wimpeln, ob an Fronleichnam, Gottbekenntnistage und vielen anderen kirchlichen Veranstaltungen mehr. Treffpunkt für alle Stammesveranstaltungen, mit Wimpel und Kluft, war immer das Viereck auf dem Marktplatz zwischen Sakristei und Nepomukkapelle.

Fast gleichzeitig mit der DPSG entstand auch eine Pfadfinderinnengruppe mit der man eine schöne, kameradschaftliche Verbindung pflegte. Mit ihr zusammen bekam man schließlich einen Raum im Jeningenheim.

Gleichzeitig mit der Gründung des Stammes Ellwangen konnte der neue „Gau Niederalfingen“ gegründet werden. Hierzu benötigte man 4 Stämme, diese waren, Heidenheim, Aalen, Wasseralfingen und nun Ellwangen. Die drei anderen Stämme gehörten zuvor zum „Gau Hohenstaufen“. Der neue Gaufeldmeister hieß Erwin Hafner (Aalen), der Gaukurat Pater Gabriel Neher, OSB (Neresheim). Auf Gauebene traf man sich zu vielen Gaustaffetten und vielen Einkehrtagen im Kloster Neresheim. Auch nahmen die Ellwanger an mehreren Landeslagern teil. Landesfeldmeister war damals Georg Gerst (der „Landesschorsch“).

1957 gab es eine 1. Internationale Begegnung mit Pfadfindern aus Wien. Wiener Pfadfinder, 8 Mann stark, waren 4 Tage lang zu Gast in Ellwangen und brachten als Gastgeschenk eine Landsknechttrommel mit. Man unternahm mit Ihnen Geländespiele, eine Wanderung zur Burg Niederalfingen und eine Zugfahrt nach Kloster Neresheim zu Pater Gabriel.

Das jährliche Programm erstreckte sich über Wanderungen, Versprechensfeiern, Faschingsveranstaltungen, Elternabende, Zeltlager an Pfingsten, Gradprüfungen, Gautreffen und Einkehrtage, Nikolausfeiern, Kursbesuche und Seminare zur politischen Bildung.


Geschichte von 1957 – 2013

1961, aus einer Statistik des Gaues Niederalfingen ging hervor, dass der Stamm St. Veit, Ellwangen 7 Georgsritter, 12 Pfadfinder, und 15 Jungpfadfinder hatte.

1965, die weiße DPSG – Lilie wurde graphisch abgewandelt und erhielt oben einen kräftigen Kreuzbalken, als Symbol für die Verbundenheit mit der katholischen Kirche.

1969, die DPSG verabschiedet eine neue Satzung mit neuen Bezeichnungen wie z.B.: Bundesversammlung (statt Bundesthing), Vorsitzender (statt Feldmeister), Leiter (statt Führer), Bezirk (statt Gau), Diözese (statt Land).

1971, Mädchen und Frauen können Mitlgieder in der DPSG werden.

1977, der Stamm ist „erkrankt“ und hatte keine Leiterrunden und Gruppenstunden mehr.

11. Mai 1978, mit Hilfe des Bezirksvorsitzenden Herbert Schmid und einigen ehemaligen Ellwanger Pfadfindern (Franz Rösch, Franz Zeller, Kurt Meinel, Jürgen Gille, Monika Herschlein und Klaus Hunke) wird mit einer neuen Jungpfadfindergruppe der Versuch gestartet, dem Stamm wieder auf die Beine zu helfen.

12. Oktober 1981, unter der Leitung von Elisabeth Lang und Christine Widmann wird eine Mädchengruppe in der Jungpfadfinderstufe gegründet mit gleich 13 Mädchen.

26. März 1984, der Stamm hatte seine höchste Mitgliederzahl von 75 Mitgliedern, mit 15 Rovern, 24 Mädchen und Jungs in der Pfadfinderstufe, 24 Jungpfadfinder (ebenfalls gemischt) und eine Leiterrunde mit 12 Leitern und Leiterinnen.

Januar 1987, Gründung einer Wölflingsgruppe unter der Leitung von Jutta Meinel und Reni Werner. Es waren zu Beginn 6 Wölflinge.

Teilnahme von Stammesmitgliedern an internationalen Lagern: Schweden 1984Eurofolk in Spanien 1985Italien 1987Jamborette in Berlin 1987Rovermoot in Dänemark 19912. int. Lager in Schweden 1998, ansonsten Teilnahme an mehreren Lagern des Bezirks und der Diözese und natürlich jedes Jahr das eigene Stammeslager.

19.November 1989: Gründung des Fördervereins DPSG Ellwangen, St. Veit e.V.

Mai 1998, die Ellwanger Jungpfadfinder gewannen den 2. Platz beim Wettbewerb “Power-game“ der Diözese. Der Preis war ein Kletterwochenende in Waldstetten bei Schw. Gmünd.

August 2000, Teilnahme am Diözesanlager „Muht“ mit 27 Mitgliedern des Stammes. Es fand im Hohenschwangau bei Füssen statt.

19.September 2000, erster Briefwechsel und Gespräche mit der Stadtverwaltung Ellwangen wegen eines eigenen Pfadfinderheimes am Stadtrand von Ellwangen bei den Schlossweihern.

11. Mai 2003, Das 50 – jährige Stammesjubiläum wird auf dem Wagnershof bei Ellwangen gefeiert. Der Stamm hat 34 Mitglieder, der Förderverein hat 25 Mitglieder.

Mai 2006 Der Stamm hat 35 Mitglieder in der Rover-, Pfadfinder- Jungpfadfinderstufe und der Leiterrunde. Der Förderverein hat 33 Mitglieder. Die Eröffnung einer Wölflingstufe ist für September geplant.

August 2006 Die Ellwanger Roverstufe nimmt teil am Roverunternehmen „Roviva“ der DPSG Region-SÜD (Diözesen Rottenburg-Stuttgart, Freiburg, Trier, Mainz) in Spanien.

August 2006 Die Ellwanger Pfadfinderstufe unternimmt eine Deutschlandfahrt durch die Städte München, Dresden, Berlin, Hamburg und Buxtehude mit einem umgebauten Kleinbus.

Im Jahr 2007
100 Jahre Weltpfadfinderbewegung. Der Stamm nimmt an mehreren überregionalen Veranstaltungen zum 100 jährigen Weltpfadfindertum teil: So z.B.

  • am Scouting-Kongress in Stuttgart mit Leitern vom BDP (Bund deutscher Pfadfinderverbände), VCP (Vereinigung christlicher Pfadfinder) und der PSG (Pfadfinderinnenschaft St.Georg) und unserer DPSG.
  • Dann am großen Sommerlager „Landesjam“ bei Bruchsal mit rd.3000 Teilnehmern ebenfalls von VCP, BDP PSG und DPSG.

August 2008 Mitglieder des Stammes nehmen am internationalen Roverlager „Roverway“ in Island teil, mit rd. 6000 Rover- und Roverinnen aus europäischen Ländern.

2009-2011 Renovierungsarbeiten im Pumpenhaus.

August 2011 Sommerlager bei Altmannsweiler mit befreundetem DPSG-Stamm Poppenweiler

September 2011 Gründung einer neuen Pfadfinderstufengruppe

03.Oktober 2011 Einweihung und Einzug ins Pumpenhaus bei den Schloßweihern

August 2012 Teilnahme am Diözesanlager „Mini Mundo“ bei Reinwarzhofen

Im Jahr 2013 60-jähriges Stammesjubiläum am 10. und 11.Mai 2013


Geschichte von 2014 – 2018

Im August 2014 hielt der Stamm sein Sommerlager in Tragenroden bei Stödtlen ab, im September besuchte die Rover- und Leiterrunde gemeinsam mit jugendlichen Gästen aus Trojan/Bulgarien den Kletterpark in Langenburg. Die Pfadfinderstufe unternahm einen Fahrradhike im Juli und nahm im September an einer Stufenaktion des Bezirks in der Schweiz teil.

Im Mai 2015 nahmen Mitglieder der Pfadistufe an der diözesanen Stufenaktion „Dare It“ auf Schloß Ebersberg teil. Im gleichen Monat verstarb unser Stammesgründer Fred Rai an einem Schlaganfall. Im Juli  besuchte der Pfadfindertrupp vom Stamm Mahatma Gandi aus Heilbronn die Ellwanger Pfadis im Pumpenhaus. Im August hielt der Stamm sein Sommerlager am Pumpenhaus ab. Im Oktober nahm die Ellwanger Pfadistufe am Bezirksunternehmen auf der Borro-Ranch bei Hohenberg teil. Die Ellwanger Rover nahmen im Dezember am Diözesanunternehmen „Roverrote Weihnachten“ auf dem Lagerplatz bei Neuhausen teil.

Im April 2016 nahmen die Rover am diözesanen „Rover-Frühling“ bei Münsingen teil. Die Rover hiken im Juni durch den Bühlersteig. Im August führt der Stamm sein Sommerlager bei Neunheim durch. Die Rover gehen bei  der Bezirksaktion „Höhenrausch“ auf die Madrisahütte im Montafon mit. Im Oktober richtet der Stamm einen Bezirksleitertag im Pumpenhaus aus.

Im Mai 2017 laden die Ellwanger Rover zum Rovergrillfest des Bezirks am Pumpenhaus ein. Im Juni nimmt der Stamm am Bezirkslager auf dem Baierbacher Hof bei Schwäbisch Hall teil. Im Juli werden die Schloßweiher offiziell zum Naturschutzgebiet erklärt. Im gleichen Monat lädt die Leiterrunde die anderen Leiterrunden vom  Bezirk zu einer Cocktailparty ein und eine Woche später sind Jugendliche aus der Partnerstadt Abbiategrasso zu Gast im Pumpenhaus. Im September ist die Roverrunde wieder auf der Bezirksaktion „Höhenrausch“ diesmal auf der Reuttener Hütte in Österreich. Die Leiterrunde macht ein Hüttenwochenende in Imst-Arzl mit Rafting und Canyoning.

Im Januar 2018 richtet der Stamm die Bezirksversammlung im Jeningenheim aus. Im Juli lässt der Stamm einen gemeinsamen Stammeshoody (Kapuzenpulli) fertigen. Ebenfalls im Juli nimmt die Pfadistufe an einer Felsenkellerführung des Touristikbüro Ellwangen teil. Im August reist der Stamm mit rund 20 Teilnehmern zum Diözesanlager „Einfach Pfadfinden“ nach Königsdorf in Bayern, die Bezirksküche versorgt 277 Teilnehmer aus „Ostalb“ (5 Küchenleute kommen aus Ellwangen). Insgesamt sind über 1700 Teilnehmer/Innen auf dem Diözesanlager dabei. Im September feiert der Stamm zusammen mit dem Bezirk das gemeinsame 65. Jubiläum.