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Sommerlager 2020

Sommerlager 2020

Trotz Corona „Eine Reise um die Welt“

Anfangs der Sommerferien machten sich die Ellwanger Georgspfadfinder wieder in ihr Sommerlager auf. Dieses Mal fand es auf der Wiese des Pumpenhauses bei den Schlossweihern in Ellwangen statt. Das Lager wurde wegen der Corona-Hygiene-bestimmungen abgeändert. So waren nur bis zu 4 Kinder in einem Zelt untergebracht, auch die Betreuergruppe wurde auf zwei Zelte verteilt und es wurden keine Besuche von außen gestattet.


Jurten
Mittig unsere neue Gigajurte
Gottesdienst
Beim Wortgottesdienst am letzten Tag

Das Motto stand unter dem Thema „Eine Reise um die Welt“, so wurde an jedem Tag ein anderer Kontinent besucht. Reiseleiter war der historische Rucksack „Markus“ vom Abenteurer Marc O’ Polo. In ihm sammelte Marc O’ Polo alle Erinnerungsstücke die er auf den Reisen durch die Kontinente geschenkt bekommen hat. Doch der Rucksack Markus hatte leider ein Loch und alle Sammelstücke gingen verloren. Mit Hilfe der 22 Lagerkinder wurde die Suche nach den Gegenständen aufgenommen.

Am ersten Tag reisten sie nach Asien wo eine kleine Buddha Figur zu suchen war. Dort angekommen bastelten und bemalten sie sich einen großen Chinesenhut als Sonnenschutz und Abstandshalter. Abends erlebten sie einen Drachentanz, bekamen Glückskekse geschenkt und fanden die kleine Buddha Figur.



Am zweiten Tag führte die Reise nach Afrika. Dort bauten sich die Lagerteilnehmer Esstische, Buschtrommeln, Rasseln und einen zweistöckigen Lagerturm auf dem der gesuchte, schwarze Diamant gefunden wurde.



Am dritten Tag blieben die Mädchen und Jungen auf dem europäischen Kontinent. Dort fand eine europäische Lagerolympiade statt. So gab es z.B. in Schottland Baumstammweitwerfen, in Schweden Holzstammsägen und in Deutschland ein Bierkrugweitschieben. Die gesuchte Europaflagge tauchte während der Siegerehrung auf.



Am vierten Tag folgte die längste Reise und zwar nach Australien. Doch das Flugzeug dorthin stürzte ab  und alle Kinder mussten sich mit ihren verschiedenen Verletzungen gegenseitig bergen und zu einem Sammelplatz bringen, wo ein Rettungshubschrauber wartete. Gerettet, durften die Kinder eigene  T-Shirts färben und konnten sich auf der lustigen Wasserrutsche gesund rutschen, auch das gesuchte Koala-Kuscheltier wurde bei der Rutsche gefunden.



Der fünfte Tag wurde spannend, denn da ging es in den Regenwald nach Südamerika. Dort gab es eine alte Tempelanlage die von Piraten besetzt war. Diese hatten aber ihr Gold und edle Tücher im  ganzen Regenwald verstreut den die Kinder zusammensuchten ohne sich dabei von den Piraten erwischen zu lassen. Dabei wurde auch die gesuchte Schatzkiste von Marc O‘ Polo entdeckt.

Den sechsten Tag erlebten die Kinder in Nordamerika bei fröhlichen Westernspielen wie Lasso werfen oder Pfeil- und Bogenschießen. Die Lagerküche, die sich jeden Tag passend zum Kontinent eine Mahlzeit ausdachte, brachte an diesem Tag Burger auf die Tische und am Abend gab es eine Barbecue-Grillparty. Am Nachmittag wurde ein Wortgottesdienst gefeiert, den die Kinder selbst mitgestalteten. Und zum letzten Lagerabend folgten Programmbeiträge die die Lagerteilnehmer/Innen vorbereitet hatten. Dafür gab es am Schluss den gesuchten „Oskar“ in den Rucksack „Markus.



Am letzten Tag blieb man zur Erholung auf der Pumpenhauswiese um die Zelte gemeinsam abzubauen und den Lagerplatz aufzuräumen. Bei der anschließenden Lagerrückschau konnten die Kinder „Die Reise um die Welt“ nochmals Revue passieren lassen um sich auf das nächste Jahr zu freuen.