Geschichte

Unser geschnitzter Pfadfinder im Pumpenhaus

Seit Einzug am 01. Oktober 2011 in unser neues Pfadfinderheim, dem „Pumpenhaus bei den Schlossweihern“, steht dort eine originelle Holzskulptur im Flur. Sie bewacht und begrüßt uns und alle Gäste die ins Pumpenhaus kommen mit einem freundlichen Lächeln.

Es handelt sich um einen ca. 1,80 m großen, aus Eichenholz geschnitzten, Pfadfinder. Er wurde von den beiden Mitgliedern der Holzschnitzer-Gruppe  „Sculturies“, Artur Grimm (Unterkochen) und Georg Hunke (Ellwangen) geschaffen. Zur Eröffnung des Pumpenhauses machten sie uns den „Holzpfadi“ zum Geschenk.

In den feinen Zügen der Holzfigur erkennt man den typischen Pfadfinderhut, das Halstuch und das Pfadfinderhemd, die Kluft. Aber die große Besonderheit ist der abgebildete Handschlag der bei uns Pfadfindern und Pfadfinderinnen auf der ganzen Welt gleich ist.



Im Weltbund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder reichen wir uns immer die linke Hand, sie kommt von Herzen. Dabei sind Daumen und kleiner Finger abgespreizt  und umschließen die Hand unseres Gegenübers. Damit wird der Handschlag kräftiger und drückt die starke Verbundenheit unter uns Pfadfindern und Pfadfinderinnen  aus.

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Unsere rechte Hand ist auf Schulterhöhe erhoben, dabei liegt der Daumen über dem kleinen Finger, was bedeuten soll, dass der Stärkere den Schwächeren beschützt, bzw. der Große den Kleinen.  Und die drei restlichen Finger zeigen geradeaus nach oben.

Auch dies hat eine symbolische Bedeutung. Unsere weltweite Pfadfinderbewegung basiert auf drei Grundsätzen, welche sind:  

  • die Verpflichtung gegenüber unserem Glauben
  • der Verpflichtung gegenüber Anderen dass wir für sie da sein wollen
  • der Verpflichtung gegenüber sich selbst damit wir nicht auf Abwege geraten.